Kommission für den Berner Umwelt-Forschungspreis |

Dr. phil. nat. Loretta Müller

Loretta Müller wurde am 21. Juni 1982 in der Stadt Basel geboren. Ihr wissenschaftliches Talent und ihr Forschungsinteresse für die Auswirkungen verschmutzter Luft auf die Gesundheit zeigten sich schon früh: Für ihre Maturaarbeit am Gymnasium Bäumlihof in Basel über Kohlenmonoxidbelastungen wurde sie 2001 von „Schweizer Jugend forscht“ mit dem Prädikat „sehr gut“ ausgezeichnet und ans International Summer Science Institute des Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel eingeladen.
Von 2001 bis 2006 studierte Loretta Müller an der ETH Zürich Umweltnaturwissenschaften mit der Vertiefung Aquatische Systeme und Biomedizin. Ihre Diplomarbeit “Nanoparticle-related Oxidative Stress on Human Lung Cells: The Effects of Carbon Nanotubes, Diesel Exhaust Particles and Titanium Dioxide Nanoparticles on the Cell Types A549, AM, DC and Triple Cell Co-Cultures“, die sie am Institut für Anatomie der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Gehr und Dr. Barbara Rothen-Rutishauser verfasste, wurde 2007 mit dem Anerkennungspreis des Berner Umwelt-Forschungspreises ausgezeichnet.
Von 2007 bis 2010 schrieb sie in der gleichen Gruppe ihre ausgezeichnete Dissertation „Toxicity of Scooter Exhaust Emissions“. Sie eröffnet diese die folgenschwere Erkenntnis zitierend, dass jede Antwort zehn neue Fragen aufwerfe. 2010 wurde Loretta Müller vom Schweizerischen Nationalfonds ein Stipendium für einen zweijährigen Forschungsaufenthalt am Center for Environmental Medicine, Asthma and Lung Biology der University of North Carolina in Chapel Hill, USA zugesprochen. Das Projekt, an dem sie dort seit April 2011 arbeitet, heisst „Effects of Diesel Exhaust Emissions in Co-Cultures mimicking Human Nasal Mucosa and the Impact of Influenza Infections“.
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